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Angesichts der Herausforderungen der wirtschaftlichen Globalisierung haben die baskischen Unternehmen in den letzten Jahren ihre Präsenz auf den ausländischen Märkten verstärkt und damit eine hohe Wirtschaftsöffnung erreicht, die sogar jene von Ländern wie Deutschland übertrifft und wesentlich über der Wirtschaftsöffnung Gesamtspaniens liegt. Darüber hinaus wurden mit der Ansiedelung sehr dynamischer und stärker exportorientierter Unternehmen, wie z.B. aus den Bereichen Flugzeugkomponenten oder Biotechnologie, bedeutende Fortschritte in der industriellen Diversifizierung erzielt, die zu einem Anstieg der Exporte von mittel- bis hochtechnologischen Produkten führten.
Exportorientierte Unternehmen
Die Exportneigung der baskischen Wirtschaft (Exportanteil am BIP) liegt nach den letzten verfügbaren amtlichen Daten bei 27,2 %, also über der Exportneigung der meisten umliegenden Länder, auf vergleichbarem Niveau wie jene von Italien und Großbritannien, und wird nur von der Exportkraft Deutschlands klar übertroffen. Dies ist auf die hohe Anzahl an exportorientierten Unternehmen im Baskenland zurückzuführen, die einen hohen Anteil ihrer Produkte für ausländische Märkte fertigen. [Nach oben]
Auslandsinvestitionen: gesetzliche Rahmenbedingungen
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen können im Allgemeinen als sehr liberal bezeichnet werden, wenngleich in manchen Fällen bestimmte Vorschriften und Regelungen bestehen, die kleinere Formalitäten erfordern, da die Investitionen zu Verwaltungs-, Wirtschafts- und Statistikzwecken „ex post“ bei den Behörden deklariert werden müssen. Unter bestimmten Umständen, nämlich bei Investitionen in oder aus Ländern bzw. Gebieten, die als Steuerparadies eingestuft sind, ist jedoch zusätzlich zur genannten Deklaration vor der Durchführung der Investition eine Meldung an die Behörden erforderlich.
Wenn die Auslandsinvestition in besonders geregelten Branchen erfolgt, wie z.B. in den Bereichen Luftfahrt, audiovisuelle Medien, Erze und strategische mineralische Rohstoffe sowie Bergbaurechte, Fernsehen, Glücksspiele, Telekommunikation, private Sicherheitsdienste, Fertigung, Handel oder Vertrieb von zivilen Sprengstoffen und Waffen sowie Aktivitäten im Bereich der nationalen Verteidigung, sind bei der Operation die geltenden behördlichen Anforderungen für die entsprechende Branche zu erfüllen. [Nach oben]
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Investitionen ausländischer Gesellschaften in baskischen Unternehmen
Das Baskenland ist eine für Investitionen aus dem Ausland sehr attraktive Region. Gründe dafür sind seine lange industrielle Tradition und sein Know-how, die ausgezeichneten Verkehrsverbindungen, die hoch spezialisierten Zulieferunternehmen sowie das Netz an Energie- und Technologieinfrastrukturen. Zahlreiche transnationale Konzerne investieren bereits seit Jahren in der Autonomen Region. Ihr hoher Grad an Zufriedenheit macht diese Unternehmen zu den besten Botschaftern des Baskenlandes in der Welt.
In den 1990ern und den darauf folgenden Jahren erlebten sowohl der internationale Handel als auch die Finanzströme eine zyklische Entwicklung mit Perioden starken Wachstums und anderen, leicht rückläufigen Jahren. Dies hat sich auch in den ausländischen Investitionen im Baskenland niedergeschlagen. Der Anteil der Autonomen Region an den ausländischen Investitionen in Spanien lag jedoch in den vergangenen Jahren im Allgemeinen zwischen 8 und 9 % (8,4 % im Jahr 2006, laut Angaben des spanischen Amtes für Statistik, INE) und wird damit nur von Madrid und Katalonien übertroffen. Die meisten Investitionen stammen aus den Ländern der Europäischen Union, wenngleich in den letzten Jahren die USA im Ranking der Herkunftsländer aufgeholt hat, und zwar vor allem in den technologischen Spitzensektoren mit den höchsten Wachstumsaussichten. Derzeit halten ausländische Unternehmen an über 700 Betrieben im Baskenland einen bedeutenden bzw. Mehrheitsanteil.
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