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Grunddaten Baskenland: politische, verwaltungstechnische und wirtschaftliche Strukturen

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Wichtigste Wirtschaftssektoren

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Außenhandel

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F&E sowie technologische Infrastruktur

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Dienstleistungen für Industriebetriebe

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Lebensqualität

7

Ausbildungseinrichtungen

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Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen

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Infrastrukturen / Logistik

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Investitions- und Betriebskosten

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Investitionsförderungen

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Internationale Vertretungen des SPRI

F&E sowie technologische Infrastruktur

Technologieparks I Technologiepark Biskaya I Technologiepark Alava I Technologiepark Miramon (San Sebastián) I Technologiepark Mondragón (Polo Garaia) I Telekommunikation

In den letzten 25 Jahren haben die Autonome Region Baskenland und insbesondere die Unternehmen ihre Ausgaben für F&E um den Faktor 20 multipliziert und diese auf 1,44 % des BIP (2005) angehoben. Damit liegt das Baskenland deutlich über dem spanischen Durchschnitt (1,12 %). Erklärtes Ziel ist es, den Mittelwert der Europäischen Union zu erreichen.
Saretek - Baskisches Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und InnovationDer Anteil des Baskenlandes an der spanischen F&E liegt bei 8,1 % der Ausgaben und bei 7,5 % des Personals in Vollbeschäftigungsäquivalenten. Die meisten diesbezüglichen Indikatoren liegen über dem spanischen Durchschnitt und im Näherungsbereich des EU-Mittels, in einigen Fällen auch darüber. Dies ist zum Großteil auf das enorme Gewicht des Industriesektors und die Sensibilität für die Notwendigkeit der technologischen Innovation zurückzuführen.
Das Baskenland ist hinter Oslo und dem Zentrum von London die dritte europäische Region im Bereich HRSTE (Humanressourcen in Forschung und Technologie), deutlich vor Madrid (10.) und Navarra (13.).
Saretek - Baskisches Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und Innovation: Mitglieder von Saretek (1)Das baskische Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und Innovation, bekannt unter dem Namen Saretek, entstand 1997 auf Betreiben der baskischen Regierung mit dem Ziel, die Anstrengungen der öffentlichen und privaten Einrichtungen, die sich um die Intensivierung des Einsatzes von Wissenschaft, Technologie und Innovation zur Verbesserung der unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit und zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Baskenlandes bemühen, zu bündeln. Derzeit besteht das Netzwerk aus rund 90 Einrichtungen, darunter Technologie- und Branchenzentren, Forschungslabors, Unternehmensabteilungen, Universitäten etc., die in koordinierter Form technologische Lösungen für verschiedene Unternehmen und Branchen zur Verfügung stellen und an spezifischen Entwicklungen arbeiten. Die Mitglieder von Saretek nehmen in Zusammenarbeit mit den baskischen und europäischen Unternehmen aktiv an europäischen Forschungs- und Entwicklungsprogrammen teil.
Ausgaben für F&EDie Tätigkeit von Eurobulegoa als Koordinierungsagentur der baskischen Präsenz in der europäischen F&E stellte einen weiteren Quantensprung dar. Aufgabe der Agentur ist die genaue Planung, Kontrolle und Korrektur der Fortschritte, die Dynamisierung europäischer Projekte und technologischer Einrichtungen sowie die Entwicklung von Projekten zur Europäisierung der eigenen F&E-Programme.
Als Ergebnis der ständigen Verbesserungen in diesem Bereich stieg der Rückfluss an die baskischen Einrichtungen während des Sechsten Rahmenprogramms der Europäischen Kommission im Vergleich zum Fünften Rahmenprogramms um 41 % und erreichte durch die Teilnahme an 462 genehmigten Projekten insgesamt 131 Millionen Euro.
Darüber hinaus hat die Regierung des Baskenlandes einen weiteren entscheidenden Schritt getätigt, um das Baskenland in eine europäische Vorzeigeregion für Innovation zu verwandeln: Die baskische Innovationsagentur Innobasque („Berrikuntzaren Euskal Agentzia“) ist eine private, nicht gewinnorientierte Einrichtung zur Koordinierung und Förderung der Innovation sowie des Unternehmergeistes und der Kreativität im Baskenland auf allen Ebenen. Mitglieder der genannten Agentur sind Saretek, private Unternehmen, öffentliche baskische Institutionen, Vertreter von baskischen Unternehmens- und Arbeitnehmervereinigungen sowie Einrichtungen aller Art, die im Bereich Innovation tätig sind. Hauptaufgabe von Innobasque ist die Schaffung einer starken Plattform sowie eines Netzwerks aller Beteiligten, zur Durchführung von Aktivitäten mit dem Ziel der Förderung von Werten und Einstellungen, die zur Innovation in der baskischen Gesellschaft beitragen. Eine weitere Aufgabe ist die Durchführung von Maßnahmen zur Verbreitung eines innovationsfreundlichen Images des Baskenlandes im Ausland als F+E+I-Pol sowie zur Schaffung von Innovationsdynamiken in den baskischen Unternehmen und Organisationen.
Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch, dass ESS-Bilbao als spanische Kandidatur für den Sitz der Europäischen Spallations-Neutronenquelle bestätigt wurde. Dieser mögliche Standort der ESS in Spanien verfügt über eine breite Unterstützung der Institutionen, sowohl der regionalen als auch der Zentralregierung und der wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtungen. Darüber hinaus werden derzeit die Unternehmervereinigungen sowie die größten Unternehmen des Landes über die spanische Kandidatur informiert, um die bestmögliche logistische und finanzielle Unterstützung für den Standort der ESS in Bilbao zu erhalten. Die Kandidatur ESS-Bilbao zur Ansiedelung dieser großen Einrichtung umfasst neben der ESS als zentralem Grundpfeiler eine Reihe von ergänzenden Initiativen, die gemeinsam ein ehrgeiziges Projekt zur Schaffung eines Forschungspols internationalen Charakters bilden, der Wissenschaft, Technologie, unternehmerische Tätigkeit, Städteplanung, Kultur und Bildung vereint. [Nach oben]

Technologieparks

Das baskische Netzwerk verfügt über vier Technologieparks, in denen den Unternehmen modernste Dienstleistungen, Kommunikationsnetze für Sprach-, Bild- und Datenübertragung, Konferenz- und Videokonferenzräume, Vortragssäle etc. zur Verfügung stehen. Die Technologieparks wurden als Instrumente zur Erleichterung und Förderung von Unternehmensinitiativen und -Investitionen konzipiert und ermöglichen durch die Bereitstellung der entsprechenden Infrastrukturen die Niederlassung von Hochtechnologiebetrieben, modernen Forschungs- und Dienstleistungszentren sowie die Durchführung bzw. Erbringung hoch innovativer industrieller Aktivitäten und Dienstleistungen. Darüber hinaus fördern sie den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Universitäten, den Technologieparks und den Unternehmen. Mit diesen Anlagen verfügt das Baskenland über 20 % der Technologieparks in ganz Spanien. [Nach oben]

Technologiepark Biskaya

Der Technologiepark Bizkaia (im Gemeindegebiet von Zamudio) wurde 1985 mit dem Ziel gegründet, hochtechnologisch orientierten Unternehmen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten, und war Vorreiter seiner Art im gesamten spanischen Staatsgebiet. Der Technologiepark zeichnet sich durch seine strategische Lage - 10 km von der baskischen Industrie- und Finanzhauptstadt Bilbao, 3 km vom internationalen Flughafen der Stadt und 6 km vom Hauptcampus der Universität des Baskenlandes entfernt – sowie durch seine attraktive natürliche Umgebung aus. Er verfügt über eine Gesamtfläche von mehr als 200 Hektar und über mehr als 50.000 Quadratmeter Gebäudefläche, die an Unternehmen vermietet werden, bis sich diese nach einer Wachstums- und Entwicklungsphase konsolidieren und ihren Firmensitz auf einem eigenen Grundstück errichten. Darüber hinaus bietet der Technologiepark eine ausgezeichnete F&E-Infrastruktur zur Unterstützung der Unternehmensinnovation auf der Grundlage der im Park angesiedelten Technologiezentren: Gaiker, Labein, Robotiker, European Software Institute, Azti sowie Centro de Tecnologías Aeronáuticas („Zentrum für Luftfahrttechnologie“). Auch das genossenschaftliche Forschungszentrum für Biowissenschaften CIC Biogune sowie die multidisziplinären Forschungsgruppen der Universität des Baskenlandes nützen das wissenschaftliche Angebot des Technologieparks. Dieser verfügt über hochwertige Kommunikationsinfrastrukturen: Sämtliche Gebäude sind an das elektronische Gigabit-Ethernet-Glasfasernetz angeschlossen. Zusätzlich stehen den Unternehmen im Park verschiedenste Hilfsdienste zur Verfügung. [Nach oben]

Technologiepark Alava

Der Technologiepark Alava (im Gemeindegebiet von Miñano) liegt im Herzen eines großen südeuropäischen Logistikknotens, nur 7 km vom Flughafen entfernt, und verfügt über eine ausgezeichnete Anbindung an verschiedene europäische Transportrouten sowie über hervorragende Straßen- und Eisenbahnverbindungen. Das Gelände umfasst eine Fläche von 117 Hektar mitten in der Natur und liegt nur 5 km vom Universitätscampus und der Stadt Vitoria, der Hauptstadt der Autonomen Region Baskenland, entfernt. Dank der Technologiezentren, wie dem Centro Tecnológico Aeronáutico, Ikerlan Energie, der Stiftung Enerlan, der Stiftung LEIA für Umwelttechnologie sowie der baskischen Meteorologie-Agentur Euskalmet, stellt der Park ein bedeutendes technologisches Angebot dar. Der Park bietet ausgezeichnete Bedingungen zur Ansiedelung neuer, hochtechnologischer Unternehmen mit hochwertigen gemeinsamen Dienstleistungen, wie z.B. dem Telematiksystem, das eine Verbindung der Unternehmen über das Glasfasernetz mit elektronischer Gigabit-Ethernet-Technologie ermöglicht. Ferner steht den Unternehmen im Technologiepark eine breite Palette von Hilfsdiensten zur Verfügung. [Nach oben]

Technologiepark Miramon (San Sebastián)

Der Technologiepark San Sebastián liegt im beeindruckenden Naturpark von Miramón, nur 5 Minuten vom Zentrum der Stadt San Sebastián und 10 Minuten von der französischen Grenze entfernt. Dank seiner Lage im Knotenpunkt der Luftfahrts-, Schiffahrts-, Eisenbahn- und Straßenverbindungen der atlantischen Achse bietet der Park beste Verkehrsanbindungen. Das Gelände beherbergt herausragende Forschungszentren, wie das Studienzentrum Aranzadi, das Fraunhofer-VicomTech, Inasmet, Inbiomed, Ceit, Cidetec, ITEA, Tecnolat, ein Forschungszentrum der Universität Navarra sowie das Forschungszentrum für Biowerkstoffe CIC Biogune mit seiner herausragenden Einheit für molekulare Bildgebung, dem F&E-Zentrum für Fremdenverkehr CIC Tourgune und den Forschungszentren für Naturwissenschaften und Technologie CIC Microgune, CIC Nanogune und CIC Biomagune. Der Technologiepark führt in Zusammenarbeit mit angesehenen Einrichtungen, wie dem MIT oder der europäischen Raumfahrtagentur, weltweit führende Forschungsprojekte durch und beteiligt sich aktiv an der Gründung von Technologieunternehmen. Das Gelände verfügt über eine der international modernsten und flexibelsten Telematikinfrastrukturen mit einem Glasfasernetz bis zum Arbeitsplatz und einer elektronischen Ausstattung, die eine Kommunikation mittels ATM Gigabit Ethernet über Satellit und IEEE802.11b ermöglicht. [Nach oben]

Technologiepark Mondragón (Polo Garaia)

Der Technologiepark Mondragón, bekannt als Innovationspol Garaia, wurde im Jahr 2006 als Projekt zur Unterstützung von Innovationsaktivitäten gegründet. Seine Entstehung verdankt der Technologiepark dem genossenschaftlichen Unternehmen Mondragón Corporación Cooperativa, dem wissenschaftlichen Know-how der Universität Mondragón, der Forschungsarbeit des Technologiezentrums Ikerlan und der Unterstützung verschiedener öffentlicher Institutionen. Ziel des Parks ist die Förderung der Forschung sowie die Entwicklung von Projekten, u.a. in den folgenden aufstrebenden Bereichen und Branchen: Energie, Werkstofftechnologie, Business und Management, Betriebswirtschaft und Betriebsorganisation, Elektronik, Mikroelektronik und Nanotechnologie, IKT sowie Maschinen und Verfahren zur Oberflächenbearbeitung. [Nach oben]

Telekommunikation

Das Baskenland verfügt über Telekommunikationsleitungen neuester Generation mit einer Übertragungsgeschwindigkeit zwischen 200 bit/s, 64 kbit/s und 34 Mbit/s, die sich für die Übertragung von Daten per Internet, Intranet, Fax etc. eignen. Die breite Auswahl an Telekommunikationsunternehmen gewährleistet eine ausreichende Konkurrenz der Anbieter von Internetzugängen und damit verbundenen (integrierten) Telekom-Dienstleistungen über Kabel. Neben der herkömmlichen Telekom-Infrastruktur verfügt das Baskenland auch über Glasfasernetze; die Telekommunikationsunternehmen bieten Pauschaltarife an, und Technologien wie ISDN und ADSL sind voll in das Kommunikationssystem integriert. Eine Initiative der baskischen Regierung, die unter dem Motto Konekta Zaitez! (in etwa: „Steig ein!“) von der Gesellschaft SPRI durchgeführt wird, hat den Anteil der Haushalte mit Internet-Anschluss auf 45,8 % erhöht. Damit liegt das Baskenland an vierter Stelle in Spanien.
Die baskischen Technologieparks sind Teil des Netzwerks I2BASK, dessen Ziel die Unterstützung der F+E+I-Gemeinde ist. Zu diesem Zweck werden den Mitgliedern des baskischen Netzwerks für Wissenschaft und Technologie Telekommunikationsinfrastrukturen und IKT-Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Das Netzwerk besteht aus Universitäten, Wissenschafts- und Technologiezentren, Krankenhäusern und biomedizinische Forschungszentren sowie Verwaltungseinrichtungen für F&E. Die genannten Einrichtungen verfügen daher über das Netzwerk I2BASK über ausreichende Kapazitäten zur Durchführung moderner Projekte in den Bereichen Multimedien-Kommunikation, Virtuelle Realität, erweiterte Kommunikation, Hochleistungsrechnung u.ä.
Das Netzwerk I2BASK stellt eine erste Ebene der Breitbandanbindung im Baskenland zur Verfügung. Auf einer zweiten, staatlichen Ebene steht das Netzwerk IRIS2 und auf europäischer Ebene das Netzwerk GEANT, das über IRIS2 erreicht wird.
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Links zum Thema

Saretek - Baskisches Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und Innovation

Netzwerk der baskischen Technologieparks

Vereinigung der spanischen Technologieparks

Agentur zur Koordination mit der europäischen F&E-Strategie

Technologiepark Biskaya

Technologiepark Araba

Technologiepark San Sebastián

Technologiepark Mondragón

Baskische Innovationsagentur

Projekt zur Kandidatur von Bilbao für den Sitz der Europäischen Spallations-Neutronenquelle


  1. Saretek - Baskisches Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und Innovation
  2. Saretek - Baskisches Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und Innovation: Mitglieder von Saretek
  3. Ausgaben für F&E
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