Das Projekt PROLIMA endet mit der Markteinführung eines Instruments zur Berechnung der Kosten und Umweltauswirkungen von Werkzeugmaschinen
  • mercredi 15 octobre 2008

Das wichtigste Ziel von PROLIMA war es, den im Bereich der Herstellung von Werkzeugmaschinen tätigen europäischen KMU Mittel zur Verfügung zu stellen, um möglichst umweltfreundliche Werkzeugmaschinen mit optimalen globalen Lebenszykluskosten zu entwickeln. Dieses gemeinsame, innerhalb des 6. Rahmenprogrammes der EU finanzierten Forschungsprojektes mit dem Thema „Lebenszyklusmanagement von Produkten zur Herstellung von wettbewerbsfähigen und umwelteffizienten Werkzeugmaschinen“ war mit einem Budget von rund 1,5 Mio. Euro ausgestattet und wurde zwischen 2005 und 2008 durchgeführt.

An dem von der Vereinigung der spanischen Werkzeugmaschinenhersteller (AFM) geführten Projekt nahmen Branchenunternehmen, Technologiezentren und Innovationseinrichtungen aus den EU-Ländern Deutschland, Belgien, Spanien, Finnland und den Niederlanden teil. Die spanischen Vertreter waren neben der AFM die Branchenunternehmen Soraluce, Lealde, Estarta, Launik und Urpe sowie die Technologiezentren Ideko und Tekniker.

Nach der Herausgabe eines Handbuchs für gute Umweltpraxis, das bei der Abschlussbesprechung am 19. September bei Ideko als Projektergebnis vorgestellt wurde, wird nun die Prolima-Software präsentiert. Das Programm enthält die verschiedenen bisher geschaffenen Module, wie LCC (Life Cycle Cost) und LCA (Life Cycle Assessment), mit dem Ziel, den Nutzern, d.h. im Wesentlichen den Konstrukteuren von Werkzeugmaschinen, die Möglichkeit zu bieten, kombinierte Analysen der Umweltauswirkungen und der Lebenszyklus-Kosten der Maschinen durchzuführen.

Darüber hinaus soll im baskischen Institut für Werkzeugmaschinen (IMH) auf der Grundlage der Ergebnisse des Projekts Prolima ein Kurs für umweltfreundliches Design und Nachhaltigkeit durchgeführt werden. Dieser Kurs wird derzeit von Ideko, Tekniker, IMH und AFM/INVEMA entwickelt.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie unter der Adresse: basquenews@spri.es

Quelle:  AFM

By Basquenews @ 13:25 :: 119 Views