Progenika, Inc., US-Tochter der Gruppe Progenika, hat mit den ARUP Laboratories von Salt Lake City (USA) einen Vertrag über die Durchführung von Blutanalysen zur Bestimmung des Blutgruppen-Genotyps ab November d. J. unterzeichnet. Durch diesen Vertrag wird Progenika damit beauftragt, die Antigen-Profile (d.h. jener Substanzen, die die Bildung von Antikörpern auslösen und eine Immunreaktion verursachen können) der roten Blutkörperchen jener Patienten zu untersuchen, bei denen die herkömmlichen Blutanalysen an logische und funktionale Grenzen stoßen.
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Das baskische Unternehmen KB Data Mining hat mit der dänischen Firma CLCBio, Weltmarktführer im Bereich von bioinformatischen Lösungen, eine Vertriebsvereinbarung für deren Produkte unterzeichnet. Die Zusammenarbeit ermöglicht es den beiden Unternehmen, eine Liste von 15 Software- und Hardwareprodukten, die im Zusammenhang mit der DNA-Sequenzierung neuester Generation, der Proteomik und der Genomik Verwendung finden, in Spanien anzubieten.
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Die Doktorinnen Elena Martines und Isabel García sowie die Professorin Soledad Penadés vom Labor für Glyko-Nanotechnologie der Abteilung für Biofunktionale Nanomaterialien von CIC biomaGUNE haben als Ergebnis ihrer Forschungen im Zusammenhang mit Rasterkraftmikroskopen (AFM) zwei neue wissenschaftliche Entdeckungen gemacht und daher zwei europäische Patentanträge gestellt.
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Forscher des genossenschaftlichen Forschungszentrums für Biowissenschaften CIC bioGUNE und des baskischen Unternehmens Proteomika haben die bisher ausführlichste Beschreibung der Gebärmutterflüssigkeit entwickelt, die in naher Zukunft Fortschritte bei der Entwicklung von nicht invasiven Verfahren zur Frühdiagnose von Krankheiten wie Endometriose erwarten lässt. Von der Endometriose sind 10% der Frauen betroffen.
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Das auf das Gebiet der Augenheilkunde spezialisierte, baskische Biotechnologieunternehmen Bioftalmik hat ein neuartiges Verfahren zur nicht invasiven Molekulardiagnose der Limbusinsuffizienz entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Augenerkrankung, die zu einer fortschreitenden Trübung der Cornea führt. Ist der mittlere Bereich betroffen, so führt dies zu einer Verringerung der Sehschärfe bis zum Erblinden.
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Das genossenschaftliche Forschungszentrum für Biomaterialien CIC biomaGUNE führt das europäische Projekt HINAMOX (Health Impact of Engineered Metal and Metal Oxide Nanoparticles: Response, Bioimaging and Distribution at Cellular and Body Level). Ziel des dreijährigen Forschungsprojekts, das im Oktober 2009 gestartet wurde, ist die Analyse der möglichen Auswirkungen von Nanopartikeln aus Metalloxiden, wie Zinkoxid, Ceriumoxid, Titanoxid oder Eisenoxid, die in zahlreichen praktischen Anwendungen zum Einsatz kommen und in einer großen Anzahl von handelsüblichen Produkten, wie Sonnencremes oder elektronischen Geräte, zu finden sind, auf die Gesundheit.
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Zwei internationale Forscherteams haben drei neue, mit Alzheimer in Zusammenhang stehende Gene identifiziert. An einem der Teams war auch die Gruppe Biomics der Universität des Baskenlandes beteiligt, Die Entdeckung betrifft 20% der Alzheimer-Patienten und gilt bereits als größter Fortschritt in den letzten 15 Jahren, seit 1993 eine Variante des Gens APOE identifiziert wurde, die für 25% der diagnostizierten Fälle von Alzheimer verantwortlich ist. Das Vorliegen von bestimmten Varianten dieser drei Gene erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken.
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Die belgische Region Wallonien hat das Baskenland für 2010 zum Schwerpunktmarkt erklärt. Unter den ausgewählten Branchen, in denen der Austausch zwischen Unternehmen gefördert werden soll, befindet sich auch die Biotechnologie. Sowohl in der Wallonischen Region als auch im Baskenland befinden sich die Biotechnologie sowie allgemein die Biowissenschaften in einer Wachstumsphase.
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Ein Forscherteam der Abteilung für funktionale Genomik von CIC bioGUNE unter der Leitung der Wissenschaftlerin Ana María Aransay hat ein bioinformatisches Instrument entwickelt, mit dem die Ergebnisse der Sequenzierung von microRNAs analysiert und interpretiert werden können. MicroRNAs sind kurze, nicht kodierende RNAs, d.h. Ribonukleinsäure-Moleküle, die aus DNA-Bereichen transkribiert werden, die sich nicht auf Proteine translatieren. Das miRanalyzer genannte, frei zugängliche Web-Tool hat seit seiner Publikation in der Zeitschrift Nucleic Acids Research, im Mai d.J., großes Aufsehen erregt.
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Die baskische Planungs- und Beratungsfirma Inkoa Sistemas, die auf die Bereitstellung integrierter technischer Lösungen für den landwirtschaftlichen Sektor und die Umweltbranche spezialisiert ist, hat einen Kit zum raschen Nachweis von Pestizidrückständen im Wasser entwickelt. Dieser soll dazu beitragen, die Auswirkungen dieser Verbindungen auf die menschliche Gesundheit zu minimieren. Der Kit besteht aus einem enzymatischen Biosensor und wurde von Inkoa in Zusammenarbeit mit dem auf elektrochemische Technologien spezialisierten baskischen Technologieunternehmen Cidetec-IK4 entwickelt. Ziel ist es, die Einhaltung der derzeit in den europäischen Bestimmungen vorgegebenen Grenzwerte von Pflanzenschutzmitteln im Wasser zu gewährleisten.
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Das Tochterunternehmen von IBERMÁTICA auf dem amerikanischen Kontinent, TECNET, hat den Auftrag erhalten, technische Lösungen zur Kontrolle verschiedener Aktivitäten der chinesischen Bergbaugesellschaft Shougang und des landwirtschaftlichen Unternehmens Chimu in Peru zu installieren. Darüber hinaus wurde es beauftragt, die EDV-Infrastruktur für die argentinischen Gerichte zu liefern und eine LAN-Leitung mit Glasfaserkabeln zwischen den Logistik- und Montagehallen von Ford in Argentinien zu installieren.
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Wissenschaftler der Abteilung für Multiple Sklerose des baskischen Krankenhauses „Hospital Donostia“ haben in Zusammenarbeit mit einem Team für Bioinformatik (Intelligente Systeme) der Universität des Baskenlandes UPV/EHU in der Zeitschrift Public Library of Science (PLoS One) eine Studie veröffentlicht, in der zum ersten Mal die Expressionsmuster der microRNA genannten Moleküle mit der Multiplen Sklerose in Verbindung gebracht werden. Von dieser Entdeckung erhofft man sich ein neues Diagnoseinstrument, für das bereits um ein europäisches Patent angesucht wurde.
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Das auf die Produktion von Impfstoffen und die Forschung im Bereich der Allergologie spezialisierte Pharmaunternehmen Bial mit Sitz in Bilbao beteiligt sich am europäischen Projekt FAST (Food Allergy Specific InmunoTherapy). Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von zwei Impfstoffen gegen schwere Nahrungsmittelallergien, nämlich Allergien gegen Früchte aus der Familie der Rosengewächse (Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen, Birnen, Äpfel etc.) sowie Fischallergien.
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Im Rahmen des in der baskischen Provinz Gipuzkoa durchgeführten Projekts BIRDS wird unter Einsatz von Funk-Sensoren und RFID-Technologie ein Verfahren zur elektronischen Kontrolle der beringten Vögel in ihrem natürlichem Umfeld entwickelt. Mit dieser neuen Technologie können das Verhaltensweisen und die Gewohnheiten der Tiere ohne Verletzung ihres natürlichen Lebensraums erforscht werden. Die Arbeitsgruppe des Projekts besteht aus dem Clusterverband GAIA der baskischen Elektronik-, Informatik- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen, dem Urdaibai Bird Centre (Aranzadi), Innovatec und Virtualware sowie den internationalen Unternehmen AeroDrones und OmniSys.
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Die Spanische Biennale der Werkzeugmaschinen (BIEMH), die im kommenden Jahr ihre 26. Auflage feiert, wurde auf der Mailänder Messe (EMO), der Weltleitmesse der Branche, vorgestellt. Die BIEMH findet vom 31. Mai bis zum 5. Juni 2010 im Bilbao Exhibition Centre (BEC) statt. Ziel ist es, den Unternehmen Unterstützung für ihre Entwicklung sowie ein effizientes Instrument zur Stärkung ihrer internationalen Präsenz zur Verfügung zu stellen. Auf der BIEMH werden sowohl bekannte Größen in der Welt der Werkzeugmaschinen (Italien, Deutschland, die Schweiz ...) als auch neue aufstrebende Märkte mit hohem Potential (Taiwan, China, Tschechische Republik, Indien, Russland ...) vertreten sein. In diesem internationalen Schaufenster der Hochtechnologie werden Innovationen und Entwicklungen aller Subsektoren, die mit der Werkzeugmaschinenindustrie in Zusammenhang stehen, zu sehen sein.
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